WordPress in Newsload verknüpfen
Mit dem WordPress-Ausgabeort veröffentlichst du Beiträge aus Newsload direkt auf deiner eigenen WordPress-Website. Das funktioniert für eigene Beiträge deiner Organisation und für Beiträge eines abonnierten Channels, wenn deine Organisation dafür eine gültige Nutzungslizenz abonniert hat.
Voraussetzungen
- Du brauchst Zugriff auf den Admin-Bereich deiner WordPress-Website.
- Dein WordPress-Benutzer muss Plugins installieren, hochladen und aktivieren dürfen.
- Deine Website muss mindestens WordPress 6.2 und PHP 8.1 verwenden. Die WordPress-Version findest du im Admin-Bereich unter Dashboard > Aktualisierungen. Die PHP-Version findest du unter Werkzeuge > Website-Zustand > Info > Server.
- WordPress sollte geplante Aufgaben ausführen können. Das funktioniert normalerweise automatisch; mehr dazu findest du unten beim WordPress-Scheduler.
Wenn du Plugins nicht selbst verwalten kannst, gib diese Anleitung an deine Website-Administration oder Agentur weiter.
WordPress-Plugin installieren
- Lade die aktuelle ZIP-Datei des Plugins herunter: newsload-wp-plugin.zip
- Öffne in WordPress Plugins > Installieren.
- Klicke auf Plugin hochladen.
- Wähle die heruntergeladene ZIP-Datei aus und installiere sie.
- Aktiviere das Plugin nach der Installation.
Das Plugin aktualisiert sich anschließend automatisch. Du musst die ZIP-Datei also nur einmal herunterladen und installieren. Zukünftig soll das Plugin auch im WordPress-Plugin-Verzeichnis verfügbar sein und kann dann wie jedes andere WordPress-Plugin installiert werden.
Ausgabeort in Newsload anlegen
- Öffne in Newsload Meine Organisation > Ausgabeorte.
- Wähle im Bereich Websites den Ausgabeort WordPress aus.
- Klicke auf Hinzufügen.
- Vergib unter Grundeinstellungen einen eindeutigen Namen, der zu deiner Website passt, zum Beispiel Website example.de.
Du kannst die Ausgabeorte auch direkt öffnen: https://newsload.com/account/group/output-locations
WordPress-Einstellungen festlegen
Im Tab Erweiterte Einstellungen legst du fest, wie Newsload Beiträge an WordPress übergibt. Dort findest du die Art des Imports, die Kategorien und das Token für das WordPress-Plugin.
In WordPress anlegen als
Für normale Veröffentlichungen sind vor allem diese Optionen relevant:
- Beitrag: Newsload legt Inhalte als normale WordPress-Beiträge an. Das ist die richtige Wahl, wenn die Inhalte in deinem Blog, Magazin, Archiv oder in normalen Beitragslisten erscheinen sollen.
- Beitrag mit Newsload-Feldern: Newsload legt ebenfalls WordPress-Beiträge an, ergänzt sie aber um zusätzliche Newsload-Felder. Diese Option ist sinnvoll, wenn dein WordPress-Theme oder deine Website-Vorlagen diese Zusatzdaten auswerten. Wie du diese Felder in Templates oder Elementor verwendest, beschreibt die technische Dokumentation zu Newsload-Feldern in WordPress.
Die Option Seite ist eher für spezielle Fälle gedacht, in denen Inhalte als WordPress-Seiten statt als Beiträge angelegt werden sollen. Für die meisten Websites ist Beitrag die passende Auswahl.
Kategorien
Unter Kategorien hinterlegst du die WordPress-Kategorien, die beim Veröffentlichen auswählbar sein sollen.
Standardmäßig verwaltest du hier eine Kategorie. Wenn Beiträge in mehreren WordPress-Kategorien erscheinen können sollen, klicke auf Erweiterter Modus und füge dort die weiteren Kategorien hinzu. Diese Kategorien sind dann später beim Ausspielen des Beitrags auswählbar.
- Titelform: Die WordPress-Titelform der Kategorie, zum Beispiel
news,presseoderveranstaltungen. Wenn diese Kategorie in WordPress noch nicht existiert, kann sie automatisch angelegt werden. - Name: Die Bezeichnung, die in Newsload angezeigt wird. Dieser Name dient nur der Auswahl in Newsload und wird nicht nach WordPress synchronisiert.
Lege hier alle Kategorien an, unter denen Beiträge später auf deiner WordPress-Website erscheinen sollen.
Token und Website-URL
Das Wordpress Plugin Token steht ebenfalls im Tab Erweiterte Einstellungen. Kopiere es über den Kopieren-Button aus Newsload heraus. Öffne danach in WordPress die Einstellungen des Newsload-Plugins und füge das Token dort ein.
Halte das Token geheim. Wer Zugriff auf dieses Token hat, kann deine WordPress-Website mit dem Ausgabeort verknüpfen. Falls das Token versehentlich veröffentlicht oder an die falsche Person weitergegeben wurde, rotiere es in Newsload über den Refresh-Button. Danach musst du das neue Token auf der entsprechenden WordPress-Website erneut im Newsload-Plugin hinterlegen.
Sobald das Token im WordPress-Plugin gespeichert ist, wird die Wordpress Page URL in Newsload automatisch gesetzt. Dort sollte anschließend die korrekte URL deiner Website stehen, zum Beispiel https://example.de. Wenn diese URL korrekt hinterlegt ist, kann Newsload deine WordPress-Website direkt über neue oder aktualisierte Beiträge informieren. Dadurch erscheinen Beiträge schneller auf der Website.
Beiträge veröffentlichen
Sobald Plugin und Ausgabeort verbunden sind, kannst du den neuen WordPress-Ausgabeort beim Erstellen oder Bearbeiten eines Beitrags auswählen.
- Öffne oder erstelle einen Beitrag in Newsload.
- Wähle bei den Ausgabeorten deinen WordPress-Ausgabeort aus.
- Wähle die passende WordPress-Kategorie aus, falls Newsload danach fragt.
- Speichere den Beitrag.
Newsload übergibt den Beitrag anschließend an WordPress. Bei Beiträgen aus abonnierten Channels funktioniert das nur, wenn deine Organisation eine passende Nutzungslizenz für den Channel abonniert hat.
Ergänzende Information: WordPress-Scheduler prüfen
Das Newsload-Plugin nutzt geplante WordPress-Aufgaben, damit Beiträge zuverlässig importiert und aktualisiert werden können. Bei normalen WordPress-Websites musst du dafür meistens nichts einstellen: WordPress nutzt dafür WP-Cron und prüft bei Seitenaufrufen, ob geplante Aufgaben fällig sind. Siehe dazu die WordPress-Doku zu Cron.
Wenn Beiträge ungewöhnlich verzögert erscheinen oder Aktualisierungen nicht ankommen, kannst du den Scheduler prüfen:
- Öffne in WordPress Werkzeuge > Website-Zustand.
- Prüfe, ob WordPress Warnungen zu geplanten Aufgaben, Loopback Requests oder Cron anzeigt.
- Falls dort Warnungen erscheinen, gib sie an deine Website-Administration oder deinen Hoster weiter.
WordPress verweist selbst darauf, dass Cron-Probleme im Bereich Werkzeuge > Website-Zustand sichtbar werden können. Mehr dazu findest du in der offiziellen Dokumentation zum Website-Zustand und zu Plugin- und Theme-Auto-Updates.
Wenn du Zugriff auf die Serverdateien hast, kannst du zusätzlich in der Datei wp-config.php prüfen, ob WP-Cron deaktiviert wurde:
define( 'DISABLE_WP_CRON', true );
Wenn diese Zeile aktiv ist, führt WordPress WP-Cron nicht bei normalen Seitenaufrufen aus. Entferne die Zeile oder setze sie auf false, sofern dein Hoster keinen separaten Server-Cronjob eingerichtet hat:
define( 'DISABLE_WP_CRON', false );
Die offizielle WordPress-Dokumentation beschreibt DISABLE_WP_CRON in der Anleitung zu wp-config.php. Wenn WP-Cron bewusst deaktiviert ist, muss stattdessen ein echter Server-Cronjob regelmäßig wp-cron.php aufrufen. WordPress beschreibt diesen Ansatz unter Hooking WP-Cron Into the System Task Scheduler.
Wenn WP-CLI auf deinem Server verfügbar ist, kann deine Administration WP-Cron außerdem mit diesem Befehl testen:
wp cron test
Die offizielle Referenz dazu findest du unter wp cron test.